Traditionelle Lehmbautechnik

Traditionelle Lehmbautechnik:

Hier möchten wir Ihnen einen kurzen Einblick in die Bauweise geben, die Modell- Charakter hat. Mit der Reaktivierung von traditionellen Lehmbautechniken fördern wir eine ökologische Zukunft. 
Aktuell wird bei kenianischen Lehmbauten der Lehm ungebrannt in einer Art Fachwerktechnik verwendet und wird nur unzureichend vor Regenwasser geschützt. Dadurch wäscht sich der Lehm in relativ kurzer Zeit wieder aus. Andererseits werden Lehmziegel verwendet, die gebrannt werden müssen und somit die knappe Ressource Holz durch eine nicht nachhaltige Forstwirtschaft reduziert. Auch die klimaschädliche Rauchentwicklung muss beachtet werden.

In Westafrika wird die hochwertige Stampflehmbauweise angewendet. Das Projekt fördert in Sachen Lehmbau einen Wissenstransfer von West- nach Ostafrika. Es handelt sich dabei um ungebrannten Lehm. Feuerholz zum Brennen wird nicht benötigt, da einerseits die Stabilität durch die Verdichtung des Lehmes entsteht, andererseits für Ziegel eine ca. 14 tägige Sonnentrocknung verwendet wird. Der Lehm ist vor Ort reichlich vorhanden und kann leicht gewonnen werden, dadurch sind die Baukosten deutlich niedriger.

Mit der reaktivierten und verbesserten Lehmbautechnik können preiswerte und nachhaltige Häuser gebaut werden. Hier liegt gerade für die ärmere Bevölkerung eine große Chance, preiswerte Wohnhäuser zu bauen. Dies macht den Modellcharakter unseres Projektes aus.

Kenianische Bauweise​​

Unsere Lehmbauweise