Gemischte Grundschulen

Die von uns gebaute Primary mixed school besteht nach dem Vollausbau aus 8 Schulklassen (einzügig) für ca. 320 Kinder.

Bildung ist auch in Kenia der Schlüssel zu einem besseren (und AIDS-freien!) Leben, sodass unsere Schule einen essenziellen Einfluss auf die Entwicklung und Zukunft der bedürftigen Kinder hat. Sie bekommen in der Schule nicht nur Wissen vermittelt, sondern leben auch in Freiheit, Würde und mit einem vollem Magen.
Mit dem Schulabschluss können sie einen Beruf in unserem Ausbildungszentrum erlernen, um so für sich selbst zu sorgen und die Wirtschaft vor Ort zu stärken.

Der Unterricht findet nach dem kenianischen Lehrplan statt, mit ergänzenden Schulungen über Wasser, Sanitär, Hygiene und Infektionskrankheiten. Das erste der zwei Schulgebäude ist bereits seit Anfang 2018 in Betrieb. Es unterrichten zwei Lehrerinnen und eine Erzieherin momentan ca. 45 Kinder. Je Schultrimester wird eine Klasse mit ca. 40 Kindern hinzukommen.

 

Schulmaterial und Schuluniformen. Das Fundament für das zweite Schulgebäude ist fertiggestellt und sobald wir das Geld für den Weiterbau zusammenhaben, wird die Fertigstellung beginnen.
Die Kinder kommen aus dem Ort Mbaga und angrenzenden Gemeinden. Mit unserem Projekt fördern wir besonders die Kinder, die in sogenannten „Restfamilien“ leben. Meistens bestehen diese aus den Kindern und den Großeltern oder anderen Verwandten, weil die Eltern verstorben sind. In den Familien herrscht große Armut. Wir unterstützen die Kinder mit Schulmaterial und einer Schuluniform, damit sie am Unterricht teilnehmen können.

Schulbesuch. Die Kinder gehen aus unterschiedlichen Gründen nicht oder nur sporadisch in die Schule. Zum Teil müssen die Kinder in der Landwirtschaft mitarbeiten, um das Überleben der Familien zu sichern oder sie bekommen keinen Platz in der örtlichen Schule, die meist mit 80 Kindern pro Klasse überfüllt ist. Andere Kinder müssen sehr weite Wege von bis zu 2 Std. pro Weg zur Schule zurücklegen oder es fehlt an Geld für Schulmaterialien und Schulkleidung. Durch diese Umstände ist bei vielen Kindern der Schulerfolg gefährdet.

Mindestens die Hälfte Mädchen. Oftmals sind es die Mädchen, die zu Hause mithelfen müssen. Hier liegen immer noch geringere Einschreibquoten vor. Deshalb sollen mindestens die Hälfte der Kinder, die eingeschult werden Mädchen sein.
Sozialarbeiter. Die Aufgabe der Sozialarbeiter wird u.a. sein, die Eltern zu überzeugen, dass es für Mädchen genau so wichtig ist, eine Schule zu besuchen, wie für die Jungen. Viele Mädchen gehen häufig unregelmäßig zur Schule, weil sie während ihrer Periode, auf Grund fehlender oder mangelhafter Toiletten zu Hause bleiben. In der Schule bieten wir Trenntoiletten an, in denen die Mädchen sich in einer hygienischen Umgebung versorgen können.

Kooperation „Häuser für Waisenkinder e.V.“ und „M.O.C.C.“. Wir, der gemeinnützige Verein „Häuser für Waisenkinder e.V.“, bauen die Gebäude und unterstützen organisatorisch unseren kenianischen Partnerverein M.O.C.C., der hauptverantwortlich für den Betrieb und die Betreuung der Einrichtungen, die Betreuung der Schüler und Jugendlichen und das Personal zuständig ist.

Bildergallerie Schulgebäudebau…