Letzter Schultag und so.

Vor fast zwei Wochen bin ich aus dem Urlaub zurückgekehrt und habe ein kleines Schmankerl mit nach Siaya gebracht: personelle Unterstützung in Form einer äußerst kompetenten Freundin aus Berlin!
Leider nur für drei Wochen, aber die werden gut genutzt (u.a. auch für touristische Ausflüge zum Äquator 😉 ).

Der ganze verrückte Haufen mit schicken T-Shirts.
Der ganze verrückte Haufen mit schicken T-Shirts.

Die erste Woche verbrachten wir größtenteils mit der Vorbereitung des letzten Schultags. Die Feier war so ähnlich wie die im Juli, nur größer und besser :). Mehr Kinder, mehr Geschenke, mehr Programm, und Mittagessen!

Das lag daran, das nun das Schuljahr beendet ist und wir „graduation“ feierten – Schulabschluss Vorschule. Was man nicht alles feiern kann. Und wir wollen natürlich alles so richtig (und kenianisch) wie möglich machen, so wie eine richtige Schule eben – obwohl wir gefühlt noch immer so viel improvisieren.
Auf jeden Fall gab es für die beiden Jungs Umhänge und Hüte, Zertifikate, zeremonielles Kuchen-Anschneiden und Geschenke.

Vielen Dank an dieser Stelle an alle die von Köln und Umgebung aus Geschenke/Spenden vorbereitet haben. Sie haben die schönsten Lächeln auf die Gesichter gezaubert. Besonderes Highlight war (neben dem Mittagessen – Chapati mit Mungobohnen! – und der T-Shirts-Geschenke) auch die Vergabe von Gummitierchen an alle Kinder – zu köstlich, wie sie sie erst schüchtern bestaunten und dann in aller Seelenruhe genüsslich verzehrten.

Der letzte Schultag war auch wieder eine schöne Gelegenheit, die anhaltende Unterstützung der Community zu sehen. Seien es die anerkennenden und eindringlichen Worte eines Großvaters, der phänomenale Einsatz des Kochteams oder die vielen dankbaren Blicke – sie alle zeigen, wie sehr alles, was hier und in Deutschland gemacht wird, anerkannt und wertgeschätzt wird.

Kochen mit Kind

Ansonsten wird gerade mehr geplant als gebaut. Im Waisenhaus ist der Klempner zugange, aber die Produktion der Zaunpfähle ist pausiert. Mehr Zeit für organisatorische Sachen, wie die Aufstellung eines Ordnungssystems im Büro – sehr deutsch, aber für die Größe des Projekts dringend notwendig und längst überfällig. Habe ich meinen kompetenten Gast aus Deutschland schon erwähnt? SO hilfreich.

So, ich hoffe euch bald wieder mehr Neues berichten zu können! 

Bis dahin,

Meike