Teamwork

30.11. – 06.12.2015

Die Streifenfundamente der Toiletten sind fertig gestellt. Um die Baukosten zu senken, haben wir keinen Betonboden eingebaut, sondern einen Lehmboden gestampft. Hier entstehen 7 Trenntoiletten und 1 Bad.

Das Mauerwerk wurde begonnen. Dazu verwenden wir die gebrannten Ziegel, die jedoch alle in der Qualität unterschiedlich sind. Sie sind so stark unterschiedlich, dass Ouma ihnen nicht traut und unbedingt an den Ecken Betonpfeiler als Auflager konstruieren will.

Die Lehmsteine werden normalerweise in Stapeln zu 10.000 Stück mit Abstand aufgestapelt und abgedeckt. Dann wird in den Schächten für mehrere ein Feuer entzündet. Die inneren Steine werden in der Regel sehr heiß gebrannt und sehr fest. Die Äußeren bleiben jedoch weich.
Die weiteren Arbeiten sind zurzeit unspektakulär: Es wird umgegraben, Lehm gemischt und ausgeschachtet.

Um umweltschonend zu bauen, werden wir die Steine nicht brennen, sondern mit Lehmmörtel vermauern und mit Lehmputz verputzen. Um eine höhere Druckfestigkeit zu erzielen, haben den Lehm mit Sand gemischt und die Wassermenge gegenüber der traditionellen Bauweise, reduziert.

Der Weg (links) und die Zufahrt zum Grundstück (rechts) sind nach wie sehr schlecht, obwohl wir schon an der Verbesserung der Zufahrt gearbeitet haben.

Und wieder zieht ein Gewitter auf