Der Schulbau schreitet voran

Wie schon berichtet, bauen wir gerade einen Teil des zweiten Schulgebäudes. Es entstehen zwei neue, dringend benötigte Klassenzimmer. Der Bau schreitet deutlich voran. Das Gebäude bekommt ein Pultdach. Die Form kann man schon erahnen.

Die kenianische Baustelle ist verglichen mit deutschen Baustellen erstaunlich still, denn es gibt ja keinen Strom – alles Handarbeit!

Auch Frauen helfen auf der Baustelle mit, z.Bsp. sieben sie Sand.

Sitzungen. Sitzungen. Sitzungen…

Seit März sind die Schulen in Kenia geschlossen. Immer noch! Aber alle hoffen, dass es im Januar mit Beginn des neuen Schuljahres endlich wieder losgeht. Natürlich mit entsprechenden Hygiene-Regeln wegen Corona. Dafür wurden an der MOCC-Schule eigens Arbeitsgruppen aus Lehrern, Administration und Elternbeiräten gebildet, die Maßnahmenpakete schnüren und umsetzen. Es wird z.Bsp. ein Häuschen am Schultor gebaut für den neu engagierten Pförtner, der bei jedem Kind und Besucher Temperatur messen wird. Es wird einen Händewaschplan geben und gestaffelte Essens- und Hofpausen.

Ausserdem haben sich viele neue kleine und größere Kinder an der MOCC-Schule angemeldet. Diese wurden zuhause besucht und die meisten von ihnen sind auf Hilfe angewiesen. Wir werden helfen, so gut wir können.

Ab Januar suchen wir wieder neue Paten!!!

Hausbesuche und Hausaufgaben

Weil die Schule geschlossen ist, besuchen die Lehrerinnen die Kinder zuhause und kontrollieren und bringen Hausaufgaben mit. Gleichzeitig können sie sehen, ob jemand krank ist oder anderweitig dringend Hilfe braucht. Aber alle Kinder sind gesund und munter! Sie freuen sich, Aufgaben zu bekommen und ihre Lehrerinnen zu sehen.

Online-Unterricht ist ja nicht möglich, denn in den Familien gibt es keine Computer, geschweige denn Internet und manchmal nicht mal Strom.

Die Lehrerinnen und auch alle anderen MOCC Angestellten konnten an einem Workshop teilnehmen, in dem sie in Seelsorge und einfühlsamer Familienberatung geschult wurden.

Regenzeit- Feld bestellt

Seit September regnet es wieder in Siaya. Das Gartenteam hat die Regenzeit sehr gut ausgenutzt und das gesamte Feld gut vorbereitet, mit Dung gefüttert und bestellt. Und wie man sieht, alles gedeiht! Zu Beginn des neuen Schuljahres werden wir hoffentlich viel von unserem eigenen Biogemüse in der Schulküche kochen können.

Das Gartenteam wurde durch Juvenal erweitert, er ist ein studierter Permakultur-Landwirt und der neue Farm-Manager.

Der Mais wurde wieder zusammen mit einem Reis-Fungus-Gemisch gesät, der das Unkraut Striga bekämpft. Striga vernichtet ganze Maisernten in Afrika und wir möchten in der Region Siaya mithelfen, es auszurotten.

Kino

Dank eines kleinen geliehenen Generators und der dazugehörigen Technik konnte der Film „Mein Leben auf unserem Planeten“ von David Attenborough (siehe youtube) in der MOCC-Schule gezeigt werden. Kinobesucher waren alle MOCC Angestellten und die Rescue Center Kinder. So was gab’s noch nie! Und Popcorn! Das war toll. 

Nach dem Film gab es sogar eine kleine Diskussion über Umwelt, Erderwärmung und Abholzung.

Vielleicht kann es ja einen monatlichen MOCC-Kinotag geben. Wer weiß?

Neues Vereinmitglied: Mona

Zu guter Letzt das Beste: Mona aus Basel ist als neues Vereinsmitglied zu uns gestoßen und ganz kurzentschlossen nach Siaya gefahren. Julia, die schon seit August in Siaya ist, hat sie in Empfang genommen und allen vorgestellt. Mona wurde gleich in die Arbeit involviert und den Fotos und ihren Berichten zufolge machen ihr die neuen Aufgaben Spaß.

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